Es ist Karneval ohne Karneval. Mal wieder, Gott seis gedankt und juhu! Ich kann der ganzen Karnevalszeit einfach so gar nichts abgewinnen. Und obwohl nicht gefeiert wird wegen Corona, arbeitet die Hälfte der Firmen von Fettdonnerstag mal mindestens bis Rosenmontag trotzdem nicht. Nachdem am vergangenen Donnerstag die Küche geliefert wurde, mussten wir deshalb also bis Dienstag warten, bis die Küchenmonteure kamen. Die haben dann aber richtig Gas gegeben und am Ende des Tages war ein Großteil der Küche dann aufgebaut. Am zweiten Tag waren die Jungs zur Mittagszeit schon fertig. Es gab eine kurze Einweisung, einen Funktionstest der vorhandenen Geräte und weg waren sie. Und hinterlassen haben sie diese wunderschöne Küche:






Am Mittwoch kamen unerwartet auch die Elektriker wieder. Sie wollten eigentlich die noch fehlenden Dosen und Schalter einbauen. Da die Maler aber alles abgemacht hatten, war jetzt nicht wirklich klar, wo noch Sachen fehlen. Damit die Jungs aber nicht ganz umsonst da waren, bin ich noch mal schnell nach Hause gefahren und habe die Gegensprechanlage geholt. Die hatten wir selbst besorgt und der Chef der Elektriker hatte mir versprochen, dass seine Jungs die ohne Zusatzkosten einbauen und installieren. Der Einbau hat problemlos geklappt – die Installation allerdings nicht. Da wir eine Anlage mit drei Stationen haben (EG, OG & DG), die über WLAN mit der Türklingel kommunizieren war es also nicht nur die rein elektrische Komponente, sondern es musste auch noch zwischen den Master and Slave Geräten unterschieden und richtig installiert werden. Für die Elektriker nicht ganz einfach. Stefan hat es dann selber gemacht – und jetzt klappt es einwandfrei. Mein Mann <3


Ansonsten hat sich die ganze Woche kein Handwerker bei uns blicken lassen (damit meine ich natürlich den bösen Fliesenleger) 🙁 Am Samstag wurde dann das Laminat samt Zubehör angeliefert (Gewicht von 1,25 Tonnen auf zwei Paletten) und wir haben voller Vorfreude darauf gewartet, denn dann können wir jetzt endlich die erste richtig große Sache in unserem Haus selbst machen. In diesem Fall den Boden im Obergeschoss verlegen.
Tja.. unsere Freude wurde allerdings gleich wieder etwas gedämpft, nachdem wir das erste Drittel ins Haus geschleppt hatten. Die Lieferung der Fliesen und das damit verbundene Schleppen hätte uns eigentlich Warnung genug sein müssen 😉 Zu zweit und nach zwei Stunden voller Plackerei, schwitzen und abkotzen war es dann jedoch geschafft. Alles drinnen und auf die Zimmer verteilt. Danach gab es für Stefans Tante eine kurze Hausführung und dann haben wir noch fix die erste Trittschalldämmung in eines der Kinderzimmer gelegt. Danach hatten wir allerdings auch genug und haben für den Tag Feierabend gemacht.






Da das Laminat 48 Stunden ruhen muss bevor es verlegt werden kann, haben wir heute also den Sonntag frei. Wir werden allenfalls noch zwei Lampen aufhängen. Stefan hat jetzt zwei Wochen Urlaub und die werden wir für die Fertigstellung des Bodens im Obergeschoss nutzen. Morgen geht es dann los.
Außerdem haben wir gestern auch noch für die Abkastungen im zweiten Kinderzimmer Dämmwolle gekauft. Diese dient zur weiteren Geräuschisolation der Abwasserrohre. Nach Rücksprache mit dem Bauleiter bauen unsere Rumänen die dann mit ein. Die wollen ab morgen auch die restlichen Dämm- und Verkleidungsarbeiten im Dach fertig machen. Wenn die im Haus durch sind, kann auch der Maler wiederkommen und die noch übrigen Wände tapezieren und streichen.
Letzte Woche hatten wir uns ja ein Schranksystem im Möbelgeschäft angeschaut. Aber die viertausend Euro an Kosten dafür waren uns dann doch zu viel. Also haben wir uns bei einem bekannten schwedischen Möbelhaus 😉 selbst ein Schranksystem zusammengebastelt, was nur einen Bruchteil des vorher angesehenen kostet.

Der Fliesenleger hat versprochen, dass er morgen auch wieder loslegt. Schließlich wollen wir Mitte April umziehen. Da muss er jetzt echt mal in die Puschen kommen. Das Wetter soll jetzt auch wieder wärmer werden, vielleicht bekommen wir dann sogar auch bald den restlichen Außenputz. Ich hoffe wirklich, dass die Restarbeiten jetzt endlich mal zügig vorangehen, denn noch immer ist etliches zu tun. In zwei Wochen ist tatsächlich schon ein ganzes Jahr Bauzeit angesagt mit Beginn des ersten Spatenstichs. Und so spannend so ein Hausbau auch sein mag, auf das Ende freue ich mich mittlerweile wirklich!