{"id":386,"date":"2021-03-22T20:56:20","date_gmt":"2021-03-22T20:56:20","guid":{"rendered":"https:\/\/spiekblog.de\/?p=386"},"modified":"2021-03-25T09:52:12","modified_gmt":"2021-03-25T09:52:12","slug":"der-start-in-kw-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/spiekblog.de\/?p=386","title":{"rendered":"Der Start in KW 12"},"content":{"rendered":"<p>Heute war ein ereignisreicher und informativer Tag f\u00fcr uns. Am Vormittag hatten wir einen Termin mit Sascha, dem Chef der Tiefbauer, um die Gegebenheiten unseres zuk\u00fcnftigen Gartens n\u00e4her in Augenschein zu nehmen. Die Erde auf unserem Grundst\u00fcck besteht fast ausschlie\u00dflich aus Lehm und der Mutterbodenanteil ist so gering, dass es kaum erw\u00e4hnenswert ist. Dazu kommt, dass durch die Abrissarbeiten des fr\u00fcheren Betonwerks viele Steine und Mauerteile im Boden sind. Die Abrissarbeiten haben den ohnehin festen Untergrund dann so verdichtet, dass die Versickerung von Regenwasser kaum noch m\u00f6glich ist. Und auf dieser Grundlage sp\u00e4ter einen wundersch\u00f6nen gr\u00fcnen und gepflegten Garten zu bekommen &#8211; eine Unm\u00f6glichkeit. Da wie bereits erw\u00e4hnt, bald alle Richtungen um unser Haus zugebaut sind, bleibt uns jetzt also nur die Flucht nach vorn.<\/p>\n<p>Nach eingehender Begutachtung steht jetzt folgendes Vorhaben f\u00fcr den Garten an: das Erdreich wird bis in 60 cm Tiefe ausgehoben und gelockert, die ersten 20 cm des Lehmbodens werden abtransportiert. Die fehlende Schicht wird anschlie\u00dfend mit einer Mischung aus Sand und Mutterboden wieder aufgef\u00fcllt und von uns mit einer ersten Schicht D\u00fcngelupinen eingedeckt, damit das elende und wahnsinnig hartn\u00e4ckige Ackerunkraut sich gar nicht erst wieder festsetzen kann. Baustoffe d\u00fcrfen auf dem neuen Untergrund auch nicht gelagert werden, damit sich der Boden nicht wieder verdichtet. So weit also der Plan. Doch wie umsetzen? Haben wir doch kaum eigenen Mutterboden auf dem Grundst\u00fcck. Und die zu bef\u00fcllende Fl\u00e4che ben\u00f6tigt etwa 170 Kubikmeter Mutterboden, was etwa 17 Lkw Ladungen entspricht. Wer sich schon einmal mit den Preisen f\u00fcr Mutterboden auseinandergesetzt hat wei\u00df, dass ein Ankauf enorme Summen verschlingt. Da das Gartenvorbereitungsprojekt ohnehin nicht ganz kosteng\u00fcnstig ist, suchen wir derzeit nach Alternativen. Wir haben also eine Runde durch das Neubaugebiet gedreht und bei allen Baustellen auf denen derzeit gebaggert wird nach \u00fcberfl\u00fcssigem Mutterboden gefragt. Immerhin eine Win &#8211; Win Situation f\u00fcr alle Seiten. Wir m\u00fcssen nicht kaufen und die anderen nicht f\u00fcr die Entsorgung zahlen. Bei einer Baustelle sind wir dann tats\u00e4chlich auch f\u00fcndig geworden und es wurden direkt 8 Lkw Ladungen Mutterboden bei uns angeliefert. Eine weitere Baustelle unseres Tiefbauers im selben Baugebiet stand heute durch Zufall still und so wurde der dortige Bagger kurzerhand zu uns beordert. Da war er dann auch schon flei\u00dfig zugange. Heute Abend sah das ganze dann so aus:<\/p>\n<div style=\"width: 837px;\" class=\"wp-video\"><video class=\"wp-video-shortcode\" id=\"video-386-1\" width=\"837\" height=\"471\" preload=\"metadata\" controls=\"controls\"><source type=\"video\/mp4\" src=\"https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160715435.mp4?_=1\" \/><a href=\"https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160715435.mp4\">https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160715435.mp4<\/a><\/video><\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-387\" src=\"https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160746506-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160746506-300x225.jpg 300w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160746506-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160746506-768x576.jpg 768w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160746506-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160746506-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-388\" src=\"https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160806798-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160806798-300x225.jpg 300w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160806798-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160806798-768x576.jpg 768w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160806798-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160806798-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-389\" src=\"https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160827243-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160827243-300x225.jpg 300w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160827243-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160827243-768x576.jpg 768w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160827243-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160827243-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-390\" src=\"https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160941875-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160941875-300x225.jpg 300w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160941875-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160941875-768x576.jpg 768w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160941875-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/spiekblog.de\/wp-content\/uploads\/2021\/03\/PXL_20210322_160941875-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>Fehlen uns also noch 9 Ladungen Muttererde. F\u00fcr das Neubaugebiet gibt es eine Whatsapp Gruppe in der die meisten Bauherren vertreten sind. In der Gruppe habe ich auch eine Anfrage nach Mutterboden gestellt. Vielleicht bekommen wir da ja unsere restliche Erde zusammen. Morgen soll jedenfalls schon der Sand angeliefert werden. Ansonsten werde ich jetzt jeden Tag das Neubaugebiet abklappern und schauen, ob neue Baustellen dazugekommen sind und dort noch Mutterboden abgegriffen werden kann.<\/p>\n<p>Das war dann aber heute auch noch nicht das einzige Ereignis. Kurz vor 18 Uhr hatten wir dann einen weiteren Termin auf der Baustelle mit unserem Bauleiter Herrn Marin. Ein sehr netter und freundlicher Typ. Es war ein erster Kennenlern- und Beprechungstermin zum weiteren Vorgehen f\u00fcr diese Woche. Wie auf den Bildern ersichtlich, ist der Untergrund f\u00fcr unsere Bodenplatte jetzt fast fertig. Es muss kein weiterer Sand mehr daf\u00fcr angeliefert, nur noch begradigt und gegl\u00e4ttet werden. Das soll dann morgen im Laufe des Tages seinen Abschluss finden. Mittwoch Morgen kommt dann der Vermesser zur Feineinmessung des Hauses. Direkt danach geht es los mit dem Verlegen der Leerrohre f\u00fcr die Hausanschl\u00fcsse und der Einschalung f\u00fcr die Bodenplatte. Bereits am Donnerstag sollen dann die Armierungen angeliefert werden und wenn wir im Zeitplan bleiben, wird am Montag die Platte gegossen. Wir sind ziemlich gespannt. Aber w\u00e4hrend Stefan wie immer die Ruhe selbst ist, bin ich ziemlich aufgeregt. Wir hatten von unserem Energieberater au\u00dferdem eine Aufstellung \u00fcber den Aufbau bzw. die zu verwendenden Materialien (ging haupts\u00e4chlich um die D\u00e4mmplatten) dabei, um sicherzustellen, dass auch die richtigen bestellt werden. Schlie\u00dflich soll unser Haus ja den Effizienzwert 55 erreichen und der KfW Kredit hat daf\u00fcr entsprechende Vorgaben. Und naja, was soll ich sagen? W\u00e4hrend des Gespr\u00e4chs \u00fcber die zu verwendenden D\u00e4mmstoffe stellt sich heraus, dass Herr Beckers dem Bauleiter mitnichten die Unterlagen des Energieberaters zukommen lassen hat und dieser etwas \u00fcberrascht war von unseren Ausf\u00fchrungen. Da ja noch nicht mit dem Bau begonnen wurde, alles halb so wild. Aber die Kompetenz der Firma Beckers wird tats\u00e4chlich immer fragw\u00fcrdiger. Au\u00dferdem wird nun doch nicht die Firma RADU Massivbau unser Haus bauen, sondern die Firma Steingold. Wir brauchen also auch noch ein ge\u00e4ndertes Vertragswerk. Hier muss man echt \u00fcberall die Augen drauf haben. Nur gut, dass wir sowieso vorhatten jeden einzelnen Schritt genau zu verfolgen und bei Bedarf massiv zu nerven. Den Baugutachter und den Energieberater als Hilfe zu haben, wird uns sicher ebenfalls noch eine Menge \u00c4rger ersparen.<\/p>\n<p>So nimmt unser Bauvorhaben also langsam Gestalt an&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute war ein ereignisreicher und informativer Tag f\u00fcr uns. Am Vormittag hatten wir einen Termin mit Sascha, dem Chef der Tiefbauer, um die Gegebenheiten unseres zuk\u00fcnftigen Gartens n\u00e4her in Augenschein zu nehmen. Die Erde auf unserem Grundst\u00fcck besteht fast ausschlie\u00dflich aus Lehm und der Mutterbodenanteil ist so gering, dass es kaum erw\u00e4hnenswert ist. 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